Zusammenhang von Ernährung, Bewegung und Übergewicht

Bewegungsmangel hat Folgen

Die Lebensverhältnisse in unserer hoch industrialisierten, technisierten Gesellschaft sind durch Wohlstand und Überfluss gekennzeichnet. Die Ernährung fällt häufig zu energie- und fettreich aus, dagegen ist die körperliche Aktivität oftmals zu gering. Selbst kleine Alltagsaktivitäten wie Gehen oder Treppensteigen werden durch Autofahren oder den Fahrstuhl ersetzt. Der daraus resultierende Bewegungsmangel hat einen geringen Energieverbrauch zur Folge. Das heißt im Klartext: Wer sich nicht nur zu wenig bewegt sondern zudem ständig mehr isst als er verbraucht, setzt dauerhaft Fettpolster an.

 

Der Body Mass Index

Ein Gleichgewicht zwischen ausgewogener Ernährung und ausreichender Bewegung ist die Grundlage für eine gesunde Lebensführung. Dieses Gleichgewicht gerät aus der Balance, wenn eine zu hohe Energiezufuhr nicht durch einen entsprechenden Energieverbrauch durch zu wenig Bewegung ausgeglichen werden kann. Daher ist Übergewicht letztlich das Ergebnis einer unausgewogenen Energiebilanz. Die gebräuchlichste Bestimmung von Übergewicht ist der Body Mass Index (BMI), der das Körpergewicht  zur quadrierten Körperlänge in Beziehung setzt. Die Formel lautet: BMI= Körpergewicht (kg) /  (Körpergröße (m)) 2

Erwachsene mit einem BMI über 25 gelten als übergewichtig, bei einem BMI über 30 spricht man von Adipositas.

 

Gesunder Lebensstil braucht Bewegung

Eine ausgewogene Ernährung in Kombination mit ausreichender Bewegung trägt nicht nur zur Vermeidung von Übergewicht bei, sondern mindert das Risiko vieler weiterer Krankheiten wie etwa Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes. Es ist vielfach wissenschaftlich erwiesen, dass Menschen, die regelmäßig körperlich aktiv sind, einen erheblichen gesundheitlichen Vorteil haben. Dabei bildet schon eine stete moderate körperliche Aktivität verbunden mit einer abwechslungsreichen Ernährung die Basis für einen gesunden Lebensstil und steigert zudem noch das persönliche Wohlbefinden. Experten raten, Erwachsene sollten sich mindestens 30 Minuten am Tag bewegen. Dabei genügt es schon, wenn man nur leicht außer Atem kommt, Aktivitäten wie Schwimmen, zügiges Spazierengehen oder Radfahren sind daher auch für Nichtsportler ideal. Versuchen Sie zudem, mehr kleinere Aktivitäten in Ihren Alltag zu integrieren: Steigen Sie Treppen anstatt den Fahrstuhl zu nehmen, lassen Sie öfter das Auto stehen und erledigen Sie kleine Besorgungen zu Fuß oder mit dem Rad.

 

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