Ernährung in der Pubertät

Jedes Alter hat andere Ansprüche - auch an die Ernährung. Wer diesen gerecht wird, tut seinem Körper etwas Gutes hat beste Chancen, sich trotz Hormonumstellung in seinem Körper wohlzufühlen.

 

Essen in der Pubertät

Zwischen 12 und 16 Jahren befindet sich der weibliche Körper im größten Wachstumsschub und in der hormonellen Umstellung. Aufgrund der Ansprüche, die Wachstum und Pubertät an den Körper stellen, ist eine ausgewogene Ernährung in dieser Zeit besonders wichtig. Während der Bedarf an Energie, Eiweiß und Fett meist gut gedeckt wird, erreichen besonders junge Mädchen bei einigen Mikronährstoffen nicht die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Vor allem Jod, Kalzium, Magnesium und Eisen zählen zu diesen kritischen Nährstoffen.

Kalzium ist für den Aufbau und die Stabilität der Knochen entscheidend. Für eine hohe Knochendichte bis ins Alter ist es wichtig, dass in der Jugend viel Kalzium in das Knochengewebe eingelagert wird. Nur so kann der Körper davon zehren. Die besten Quellen sind Milch und Milchprodukte, aber auch einige Gemüsesorten wie Brokkoli, Grünkohl und Lauch enthalten nennenswerte Kalziummengen.

Magnesium ist wesentlich für die Reizweiterleitung in Muskeln und Nerven, aber auch am Knochenstoffwechsel ist es beteiligt. Gute Magnesiumlieferanten sind Vollkornprodukte, Milch und Milchprodukte, Geflügel sowie Kartoffeln. Die empfohlene Zufuhr lässt sich mit einer vielseitigen Ernährung decken.

Eisen ist als Bestandteil des Blutes wichtig für die Sauerstoffversorgung des Körpers. Zu wenig Eisen führt zu Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Viele junge Frauen leiden unter einem leichten Mangel, mit dem Einsetzen der Periode benötigen sie zusätzliches Eisen um die Verluste auszugleichen. Die besten Quellen sind Fleisch und Wurst ebenso wie Nüsse und Pilze. Aus pflanzlichen produkten kann der Körper Eisen nicht so gut verwerten wie aus tierischen.