Wasser ist nicht gleich Wasser

Ist doch nur Wasser? Von wegen! Wasser spielt in unserem täglichen Leben eine wichtige Rolle und dennoch wissen wir oft so wenig darüber. Und tatsächlich gibt es große Unterschiede zwischen den Wässern, nicht nur im Geschmack oder Kohlensäuregehalt. Was sich genau hinter den vielen unterschiedlichen Begriffen verbirgt, verraten wir hier:

Natürliches Mineralwasser
… ist ein Naturprodukt aus unterirdischen Wasservorkommen, das direkt an der Quelle abgefüllt wird. Es ist von natürlicher Reinheit und unterliegt strengsten Qualitätskontrollen. Von Natur aus ist dieses Wasser reich an wertvollen Mineralstoffen in unterschiedlicher Konzentration und Zusammensetzung, was den unterschiedlichen Geschmack der einzelnen Mineralwässer erklärt. Es bedarf als einziges deutsches Lebensmittel einer amtlichen Anerkennung. Es kann zudem nicht künstlich hergestellt werden.

Heilwasser
… wird eine besondere Kraft zugesprochen. Wie der Name schon verrät, wirken die Inhaltsstoffe in Kombination heilend, lindernd oder vorbeugend, weshalb dieses Wasser auch als Arzneimittel eingesetzt wird. Bevor sich ein Wasser allerdings Heilwasser nennen darf, muss durch umfangreiche klinische Prüfungen die heilende Wirkung nachgewiesen werden. Es entstammt – wie Mineralwasser – unterirdischen und vor Verunreinigung geschützten Wasserverkommen.

Quellwasser
… stammt auch aus unterirdischen Wasservorkommen und darf auch nur direkt am Quellort abgefüllt werden. In seiner Zusammensetzung muss es den Anforderungen entsprechen, die für Trinkwasser gelten. Eine amtliche Anerkennung ist beim Quellwasser nicht erforderlich.