Ab nach draußen!

Die Sommerferien haben begonnen! D. h. sechs Wochen keine Schule :) … aber meistens auch sechs Wochen kein Kinderturnen :(. Viele Kinder fahren mit ihren Eltern in den Urlaub und erleben fremde Länder, Strand, Meer oder Berge. Damit es auch für die Daheimgebliebenen nicht langweilig wird, stellen wir hier ein paar Spiele vor, die man gemeinsam mit Freunden oder der Familie durchführen kann.
Viel Spaß!

Wasserbomben-Spiele für den Garten

Idee: Nicole Gebhardt

Der besondere Reiz an Wasserbomben besteht natürlich darin, dass diese sehr schnell platzen, was zwangsläufig zu nassen Kindern und Pfützen auf dem Boden führt. Deshalb sollte man die folgenden Spiele nur bei wirklich warmem Wetter und auf jeden Fall im Freien durchführen! Außerdem empfiehlt es sich, im Vorfeld eine ausreichend große Anzahl an Wasserbomben vorzubereiten.

Material:

•    Viele mit Wasser gefüllte Luftballons (Wasserbomben)
•    Schwimmflossen
•    Seile
•    Pylonen

Wasserbomben-Tennis

Die Kinder gehen paarweise zusammen. Jedes Paar erhält eine Wasserbombe und jedes Kind eine Schwimmflosse. Die Kinder sollen versuchen, sich die Wasserbombe mit den Schwimmflossen zuzuspielen (evtl. über eine Schur spielen).

Wasserbomben-Ringkampf

Auf Rasen: Die Kinder gehen paarweise zusammen. Jedes Kind schiebt sich eine längliche Wasserbombe am Rücken unters T-Shirt (evtl. am Hosenbund befestigen. Sie sollen nun versuchen, den Partner auf den Rücken zu legen, sodass dessen Wasserbombe platzt.
Achtung: Vorher Regeln für einen fairen Ringkampf festlegen!

Trampeltiere

Die Partner bekommen jeder eine Wasserbombe ans Fußgelenk gebunden. Wer schafft es, die Bombe des Partners zu zertreten?
Variante: Es gilt „Jeder gegen Jeden“. Das macht besonderen Spaß zu flotter Musik.

Wasserbombe aufpusten

Jedes Kind erhält einem mit Wasser gefüllten Luftballon der nicht zugeknotet ist. Auf Kommando beginnen die Kinder, ihre Ballons aufzupusten. Wessen Ballon platzt als erster?

Spiele im Wald oder auf der Wiese

Ein Spaziergang im Wald kann auch für Kinder sehr unterhaltsam sein, wenn man unterwegs ein paar spannende Spiele spielt.

Baum wieder finden

Idee: Doris Liebl
Material:

•    Tücher zum Verbinden der Augen

Jeweils zwei Mitspieler/innen finden sich als Paar zusammen. Ein Partner hat die Augen verbunden und wird vom anderen Partner im Wald herumgeführt. Der Führende ist sehend und führt mit beiden Händen an einem Arm seines „Blinden“.  Es wird möglichst nicht gesprochen. Kleine Hinweise, wie: langsam, vorsichtig, Bein heben… sind erlaubt.

Der Führende bringt seinen Partner auf Umwegen zu einem Baum, den dieser eingehend befühlen soll. Nach ca. 5 min  gibt der/die Spielleiter/in das Signal zur Rückkehr, alle kommen zum Ausgangspunkt zurück. Die Augenbinde wird abgenommen und die „Blinden“ versuchen, ihren Baum anhand der Merkmale, die sie vorher ertastet haben, wiederzufinden. Der Partner hilft, falls nötig.

Nachbesprechung:
Wie geht es euch? Was ist euch aufgefallen? Habt Ihr euch sicher gefühlt? Was habt ihr gehört, gefühlt…?

 

Bäumchen wechsel dich

Idee: Nicole Gebhardt

Alle Mitspieler, bis auf den Fänger, suchen sich einen Baum aus. Jeder steht an seinem Baum und berührt in mit einer Hand. Der Fänger steht in der Mitte und ruft: „Bäumchen wechsel dich!“
Nun müssen alle von ihrem Baum weglaufen und sich einen anderen frei gewordenen Baum suchen. Der Fänger versucht, einen Mitspieler zu erwischen, solange dieser zwischen den Bäumen herumläuft, d. h. bevor er einen Baum erreicht hat.
Das Spiel kann auch ohne Bäume gespielt werden, indem man Markierungen auf dem Boden auslegt oder aufmalt.

Was gehört hier nicht hin?

Idee: Nicole Gebhardt
Material:

•    Verschiedene „ortsfremde“ Materialien (z.B. Plastikeimer, Dosen, Spielzeugautos..., aber auch natürliche Materialien, die nicht in die Umgebung gehören, z.B. eine Ananas, eine Kokosnuss, eine Orangen...)

Beim Waldspaziergang geht ein/e Erwachsene/r voraus und präpariert den Wegesrand mit ortsfremden Materialien. Diese sind nur leicht versteckt, denn sie sollen von den Kindern unterwegs gefunden werden können. Am Ende des Spaziergangs wird geschaut, was die Kinder so alles gefunden haben. Warum gehören diese Dinge nicht in unseren Wald?