Der Vitawalker

Auswirkung von Bewegungsmangel und Gegenmaßnahmen

In der Steinzeit ist der Mensch täglich mindestens 30 Kilometer weit gelaufen, um sich und seine Familie mit Nahrung und Wasser zu versorgen und Kleidung herzustellen. Diese Notwendigkeit besteht in der modernen Welt längst nicht mehr. Im nächstgelegenen Supermarkt bekommen Sie alles, was Sie zum Leben brauchen. Dorthin laufen Sie in der Regel nicht, sondern fahren mit dem Auto. Die Entwicklung des Internets und die Entstehung zahlreicher Möglichkeiten zum Online-Shopping, zum Einkaufen von zuhause, machen den Alltag noch bequemer. Der Nachteil: Der menschliche Körper ist eigentlich nicht für ein Leben gemacht, das primär vom Sitzen bestimmt ist. Daher kann Bewegungsmangel auch zu schwerwiegenden Folgen führen.

Ursachen und Folgen des Bewegungsmangels

Jeder dritte Deutsche nimmt lieber den Aufzug oder die Rolltreppe anstatt die Treppe zu laufen. Zudem verbringen 32 Prozent den Arbeitsalltag in sitzender Position an einem Schreibtisch. Hinzukommt, dass viele sich auch in ihrer Freizeit nicht ausreichend bewegen, um ihrem Körper etwas Gutes zu tun. Dabei ist Bewegung extrem wichtig, damit Muskeln Knochen und das Herz sowie sämtliche Stoffwechselvorgänge im Körper leistungsfähig bleiben. Wer sich zu wenig bewegt, riskiert dagegen einen Leistungsabbau im gesamten Organismus, der chronische und schwer zu behandelnde Krankheiten verursacht.

Welche Beschwerden und Krankheiten sind möglich?

Die Folgen des Bewegungsmangels sind schleichend und machen sich in ihrem vollen Umfang erst nach einiger Zeit bemerkbar. Die ersten Anzeichen sind oftmals Verspannungen und Kopfschmerzen. Sitzen Sie den ganzen Tag in der meist gleichen Position vor Ihrem PC, strengt dies die Muskeln im Nacken und Rücken extrem an. Dadurch entstehen Verspannungen, die wiederum zu Kopfschmerzen und schmerzenden Schultern, Armen und Händen führen können. Die angespannten Muskeln im Nacken verschlechtern zudem die Sauerstoffversorgung im Gehirn, sodass es leicht zu Kopfschmerzen kommt. Eine weitere Auswirkung, die sich oftmals erst bei einem Arztbesuch bemerkbar macht, ist die Volkskrankheit Bluthochdruck. Diese resultiert daraus, dass bei Bewegungsmangel das Herz-Kreislaufsystem nicht mehr richtig funktioniert. Dadurch erhöht sich gleichzeitig die Gefahr eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.
Verlangsamt wird nicht nur das Kreislaufsystem, sondern ebenfalls der Stoffwechsel. Zum einen kann es so zu Verdauungsstörungen wie Verstopfung kommen. Zum anderen lagern sich vermehrt Fette, die nicht verbrannt werden, in Zellen an und produzieren dort Hormone, die laut medizinischen Forschungen schwerwiegende Krankheiten wie Krebs begünstigen können. Verbrennt der Körper weniger Energie als ihm zugeführt wird, ist außerdem das Risiko an Adipositas zu erkranken sehr hoch.
Nicht zuletzt besitzt ein Mangel an Bewegung nicht nur körperliche Auswirkungen, sondern auch psychische. Neben Alzheimer zählt ebenso Depression zu einer der geistigen Krankheiten, die auf zu wenig Bewegung zurückgeführt werden kann.    

Tipps für mehr Bewegung im Alltag

  • Führen Sie eine sitzende Tätigkeit zum Beispiel in einem Büro aus, besteht eine einfache und sehr hilfreiche Maßnahme darin, öfter einmal aufzustehen oder die Position auf dem Stuhl zu wechseln. Anstatt ruhig zu sitzen, ist es viel besser wie ein Zappelphilipp herumzurutschen.    
  • Ein Balancekissen oder ein beweglicher Bürostuhl sorgen automatisch dafür, dass Sie Ihren Rücken in Bewegung halten und die Muskulatur während des Arbeitens trainieren.
  • Gerade für Bewegungsmuffel ist es wichtig, die richtige Motivation zu finden. Diese ist zum Beispiel in Form von Schrittzählern möglich, die es als Apps oder Fitnessarmbänder gibt. Sind sie aktiviert, zählen sie jeden Schritt mit, den Sie am Tag laufen. Das ermittelte Ergebnis kann Sie zu mehr Bewegung motivieren. Eine schnelle Möglichkeit, die Schrittanzahl zu bestimmen, bietet der Vitawalker. Hier können Sie verschiedene Daten eingeben, auf deren Basis das Tool Ihre täglichen Schritte ermittelt.
  • Die Schrittanzahl beziehungsweise das Maß an Bewegung können Sie durch kleine Gewohnheitsänderungen verbessern. Scheuen Sie keine Extra-Wege zu Fuß, denn jeder Schritt zählt.
  • Mehr Bewegungstipps für den Alltag finden Sie auf dieser Seite.