Diese Wettbewerbe werden für das Fachgebiet Musik und Spielmannswesen angeboten:

Wettbewerbe

Pfingstsonntag, 4 . Juni 2017

Bei den Wettbewerben werden – anders als beim Wertungsmusizieren – Platzierungen vergeben. Die Punktvergabe erfolgt durch erfahrene Juroren. Alle Wettbewerbe finden als Freiluft-Veranstaltung im Sommergarten der Messe Berlin am Funkturm statt.

Marsch und Standspiel

Alle Vereine müssen einen Parcours von ca. 250 Metern Länge spielend und marschierend zurücklegen. Der Marschauftritt beinhaltet zwei Rechtsschwenkungen, zwei Linksschwenkungen und einen Counter March*. Im Anschluss folgt ein Standspiel von maximal 4 Minuten Länge.

Marschwettbewerb

Alle Vereine müssen einen Parcours mit einer Länge von ca. 300 Metern spielend und marschierend zurücklegen. Der Marschauftritt beinhaltet zwei Rechtsschwenkungen, drei Linksschwenkungen und einen Counter March*.
*Counter March: auch als „Gegenzug“ oder „durch die Reihen zurück marschieren“ bekannt

Showwettbewerb

Die Musikgruppen haben die Aufgabe, das Publikum musikalisch und optisch in einer Bewegungsshow zu unterhalten. Die Auftrittsdauer muss zwischen 5 und 13 Minuten liegen.

Entertainment

Die Musikgruppen haben die Aufgabe, das Publikum musikalisch und optisch zu unterhalten. Hierzu soll eine eigene Moderation, solistische Passagen sowie ein abwechslungsreiches Programm mit sinnvollen Übergängen und Effekten präsentiert werden. Die Auftrittsdauer muss zwischen 12 und 20 Minuten liegen.

Wertungsmusizieren

4. bis 6. Juni 2017

Beim Wertungsmusizieren steht der Wettbewerbsgedanke ausdrücklich im Hintergrund. Vielmehr soll den Musikern Unterstützung bei ihrer weiteren Entwicklung geboten werden. Alle Gruppen erhalten in einem Gespräch mit den Juroren direkt nach dem Vortrag ein fachlich fundiertes Feedback. Der Vortrag wird mit einem Prädikat bewertet. Eine Rangfolge wird jedoch bewusst nicht veröffentlicht - die Punktbesten jeder Kategorie dürfen sich aber über den Titel "Turnfestsieger" freuen.
Das Wertungsmusizieren findet in den Gebäuden der Universität der Künste im Bezirk Charlottenburg statt.
Die beim Wertungsmusizieren vorgetragenen Stücke müssen eingestuft sein. Für Orchesterstücke ist diese Einstufung der zu Meldeschluss gültigen Selbstwahlliste der Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV) zu entnehmen. Die Liste steht unter www.bdmv-online.de zur Verfügung.
Sind die Stücke dort nicht aufgeführt, müssen diese den zuständigen Bundesmusikdirektoren der BDMV unverzüglich zur Einstufung vorgelegt werden. Das Einstufungsverfahren kann sich hier über mehrere Monate hinweg ziehen.
Nicht eingestufte Vortragsstücke im Bereich Kammermusik müssen bis 31.01.2017 bei dem Beauftragten für Wertungsmusizieren im Niedersächsischen Turner-Bund
Manfred Cierpinsky, Gerhart-Hauptmann- Str. 29, 21391 Reppenstedt
vorliegen. Alle bereits eingestuften Partituren – Orchesterwertung und Kammermusik – müssen in dreifacher Ausführung bis zum 31. Januar 2017 bei Manfred Cierpinsky vorliegen.

Orchesterwertung

In der Konzertwertung müssen zwei Selbstwahlstücke vorgetragen werden. Der Schwierigkeitsgrad beider Stücke entspricht der gewählten Wertungskategorie. In der offenen Stufe können Stücke beliebigen Schwierigkeitsgrads (auch gemischt) gewählt werden.

Spielmannszüge und Flötenorchester        Schwierigkeitsstufen 1 bis 6 und offene Stufe
Blasorchester                                         Schwierigkeitsstufen 1 bis 6 und offene Stufe


Kammermusik

In der Kammermusikwertung stellen sich Solisten, mit oder ohne Begleitung, und Gruppen mit 2 bis max. 8 Spielern der Jury. Die Gruppen können mit gleichen oder verschiedenen Instrumenten besetzt sein. Eine Verdopplung der Stimmen ist nicht gestattet. Ein Klavier wird nicht zur Verfügung gestellt.

Solo, mit oder ohne Begleitung           Schwierigkeitsstufen 1 bis 6 und offene Stufe
2 bis 8 Musiker und Musikerinnen        Schwierigkeitsstufen 1 bis 6 und offene Stufe