Turnermusiker mit neuer Führung

Altgandersheim. Bei den Turnermusikern übernimmt Holger Scheel künftig die Stabführung. Auf der Bundestagung Musik und Spielmannswesen in Altgandersheim wurde er im März zum Vorsitzenden gewählt. Zusammen mit Walter Wich-Herrlein (Organisation und Projekte), Nico Leikam (Musikalische Aufgaben) und René Kramer (Jugend) will das neue Technische Komitee für frischen Wind auf Bundesebene sorgen. Das Zusammenwachsen der Turnermusiker aus Ost und West ist eines der Ziele von Holger Scheel. Der Wiederaufbau des Fachgebietes, es gibt zur Zeit mindestens fünf Landesturnverbände ohne Ansprechpartner für die Musiker, soll innerhalb von zwei Jahren von Erfolg gekrönt sein. Viel Erfahrung bringt Walter Wich-Herrlein durch seine bisherige Tätigkeit als Landesfachwart in Bayern in das Technische Komitee mit. Mit dem Diplom-Musikpädagogen Nico Leikam ist erstmals ein studierter Musiker im Technischen Komitee für die musikalische Arbeit verantwortlich. Er möchte in Zusammenarbeit mit der Turner-Musik-Akademie neue Aus- und Fortbildungsangebote konzipieren. Auch die Jugendarbeit des Fachgebietes soll aufgebaut werden, denn seit langer Zeit gibt es mit René Kramer endlich einen Verantwortlichen für Jugend. Das neue Team will sich zum Dienstleister für die Vereine und Orchester entwickeln.

Förderprogramm "Musik für alle"

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände möchte Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen, indem diese mit dem Erlernen eines Instrumentes oder durch das gemeinsame Singen die Freude am Musizieren entdecken. Dafür stehen bis 2022 fünf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. „Musik für alle!“ ist Teil des umfassenden Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums.

Förderfähig sind neue musikalische Projekte, die in lokalen Bündnissen von mindestens drei Akteuren durchgeführt werden. Zu einem solchen Bündnis schließen sich beispielsweise ein Orchester, eine Kita und eine Kirchengemeinde zusammen, um bildungsbenachteiligten Kindern zwischen drei und 18 Jahren mit außerschulischen Angeboten Musik näherzubringen. Konkrete Maßnahmen reichen vom Kennenlernen verschiedener Instrumente über das Singen und Musizieren in der Gruppe bis hin zur Ferienfreizeit, in der die Kinder zum Beispiel ein Musical erarbeiten und aufführen.

Weitere Informationen hier

Turner-Musik-Akademie mit neuer Leitung

Pieter Sikkema ist neuer Schulleiter an der Turner-Musik-Akademie

Altgandersheim. Albert Bohnsack hat seine Tätigkeit als Leiter der Turner-Musik-Akademie (TMA) nach Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit mit dem Ende des Jahres 2017 beendet. Er wird der TMA aber weiterhin für Lehrgangsmaßnahmen als Dozent zur Verfügung stehen. Die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger, Pieter Sikkema, erfolgte auf Albert Bohnsacks Wunsch in kleinem Rahmen am 15.12.2017.
Pieter Sikkema - Teilnehmern an Maßnahmen des Landes-Feuerwehr-Verbandes Niedersachsen (LFV) bestens bekannt - hat sich bereits seit Mitte vergangenen Jahres gemeinsam mit Albert Bohnsack um die weitere Lehrgangsplanung gekümmert und die Leitung der TMA im Januar 2018 übernommen.
Seine erfolgreiche Arbeit als Dozent und Organisator von Lehrgängen des LFV Niedersachsen, besonders was Basisarbeit betrifft, befähigt ihn in besonderem Maße, der TMA neue Impulse zu geben. (tma)

Schweinfurt 2019 ist das Ziel

Heidenheim. Die bayerischen Turnermusiker treffen sich jedes Jahr am letzten Wochenende der Sommerferien zum Landeslehrgang. Austragungsort war in diesem Jahr erstmals das Schullandheim Heidenheim am Hahnenkamm in der Nähe der fränkischen Seenplatte.

Unter dem Motto „Schweinfurt 2019 ist das Ziel“ trafen sich 52 Teilnehmer um neue Literatur kennenzulernen, die Musikerleistungsprüfung abzulegen und Weichen für das Landesturnfest 2019 in Schweinfurt zu stellen.

Landesdirigent Sebastian Pröger hatte Titel verschiedener Schwierigkeitsgrade auf das Programm gesetzt, die gerne angenommen wurden: Ein Potpourri mit Hits der achtziger Jahre mit dem Titel „80er KULT(our), den Konzertmarsch „Euphoria“, den „Canon Brass Rock“, eine „Verarbeitung“ des berühmten Kanons von Johann Pachelbel, für den Bierzelt- oder Partyauftritt: „I kenn die vom mein Handy“, die aktuell erschienenen Titel „Spatzenflirt“ und „Heut‘ nehm‘ ich mir Zeit“.

Für Workshops und Registerproben standen verschiedene Dozenten zur Verfügung. Die Holzbläser betreute Hartmut Betz, die Flöten Marion Ludwig, die Blechbläser Geli Penkert und Heidi Habiger, das Schlagwerk Robert Steigleder.

Unter dem Motto „Wie gestalte ich einen Kameradschaftsabend“ kam die Geselligkeit ebenfalls nicht zu kurz. Als „Dozenten“ konnte wieder Georg Winter aus Lauf gewonnen werden.

Landesfachwart Walter Wich-Herrlein bedauerte, daß das Lehrgangsangebot von den Spielleuten nicht mehr angenommen wird. Er bedankte sich am Schluß bei allen für das gute Miteinander. Es war ein erfolgreicher Lehrgang.

Walter Wich-Herrlein (WWH)

 

www.btv-turnen.de/musik-spielmannswesen

Musikalische Früherziehung

Zu einem Kompaktkurs Musikalische Früherziehung (MFE)  für Übungsleiter, Jugendleiter und Trainer wird vom 2. bis 4. März 2018 in die Turner-Musik-Akademie eingeladen. Inhalte sind Erweiterung der Rhythmussprache, Klanggeschichten, Kindertänze (getanzt und musiziert), Liedbegleitung mit Klangbausteinen und mit Latin Percussionsinstrumenten, Stabspielarbeit und Aufbau eines Spielkreises. Referent ist Musiklehrer Albert Bohnsack.
Weitere Informationen unter www.tma-musik.de

FC St. Pauli jetzt mit Schotten-Power

Hamburg. Seit Anfang Dezember haben die Zweitliga-Kiezkicker von der Elbe eine schottische Pipe-Band-Sportabteilung.

Anfang Dezember wurde offiziell die 20. Amateursportabteilung im FC St. Pauli eröffnet. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, eine Pipe Band nach schottischem Vorbild aufzubauen. Dennis Cole ist der Gründer und musikalische Leiter der St. Pauli Pipes & Drums: „Uns gefällt die Kultur des FC St. Pauli und wir identifizieren uns mit den Menschen des Vereins und des Stadtteils. Besonders die Fußballfans als größter Fanblock sind mit Herz und Seele bei unserem FC St. Pauli dabei und weltweit ein Vorbild für eine friedliche, tolerante und integrative Fankultur. Sie haben auch uns inspiriert. Dabei wissen wir natürlich, dass es für einige im Verein erst mal komisch anmutet, eine „Dudelsackgruppe“ in einen Sportverein aufzunehmen, aber was viele nicht wissen ist, dass es in sehr vielen Vereinen eine Sportabteilung „Spielmannszug“ gibt. Bei unserem Verein ist es da – wie immer – etwas anders als bei anderen. Wir haben eben statt eines Spielmannszugs eine schottische Pipe Band. Das passt bei den vielen Verbindungen zu den Inseln und der Celtic Connection im Verein auch sehr gut zusammen.“

Tatsächlich ist es geschichtlich betrachtet so, dass Trommler, Pfeifer und Spielmannszüge früher zu jedem Sportverein dazu gehörten. Andreas Kloock ist Vorsitzender der Trommler- und Pfeiferkorps-Vereinigung Groß-Hamburg von 1920 im VTF e.V. (kurz TPK Hamburg) und saß früher auch im Vorstand der Hamburger Sportjugend (kurz HSJ). Heute vertritt er mit der TPK Hamburg rund 20 Mitgliedsgemeinschaften im Verband für Turnen und Freizeit (kurz VTF) mit seinen ca. 100.000 Hamburger Mitgliedern. "Wie in allen Sportvereinen ist es auch für unsere Spielmannszüge vor allem in den Städten schwer geworden, Nachwuchs zu finden. Auch wir suchen da immer frische Ideen und moderne Konzepte. Daher war ich gleich begeistert, als uns Dennis Anfang des Jahres fragte, ob auch eine Pipe Band Mitglied werden kann.“

Der schottische Dudelsack (Great Highland Bag Pipe) basiert immer noch auf demselben mindestens 3.000 Jahre alten Grundprinzip, wie es die älteste bekannte Sackpfeifendarstellung aus der heutigen Türkei zeigt. In Schottland wurde die „Pipe“ jedoch über die Jahrhunderte zu einem komplexen Nationalinstrument weiterentwickelt. Anders als allgemein  vermutet wird ist die Pipe kein Militärinstrument, sondern ein Folk-Instrument, auf dem heute noch in Schottland und Irland hauptsächlich Tänze und Volkslieder gespielt werden. Es gibt inzwischen eine stark wachsende Fangemeinde der Pipe-Musik in allen Ländern der Erde. Von Europa über Afrika, Arabien bis Asien und Australien. Dabei ist die gespielte Musik immer mit der Zeit gegangen und es gibt heute tausende zeitgenössische Kompositionen. Auch wenn traditionelle Tänze wie irische Jigs, schottische Strathspeys oder Reels und britische Hornpipes noch immer die Basis der Musik bilden.

Neben der siebentönigen Spielflöte – dem Chanter – der vom Grundton a' tatsächlich irgendwo zwischen unserem B-Dur und E-es-Dur (468/475 Hz) angesiedelt ist, hat die Pipe drei auf den Grundton gestimmte Bordunen – ähnlich Orgelpfeifen –, die eine permanente harmonische Interferenz im Ton erzeugen. Die A-mixolydische Tonleiter hat ein Fis, ein Cis sowie das g'' und a'' um eine erstaunliche Vielfalt an Melodien zu ermöglichen. Wobei das F und C durch besonders versierte Spieler „simuliert“ werden können. Eine komplette Pipe Band hat dazu noch eine Trommlerreihe, die aus klassischer Base-Drum, Tenor-Drums und Snare-Drums besteht. Alle bekannten Drum-Percussion-Hersteller bauen inzwischen diese besonders hart mit Keflar bespannten Doppel-Snares her, auf die auch immer mehr Marching-Bands, Spielmannszüge und Orchester umsteigen.

Die Lautstärke einer Pipe Band von ca. 120 Dezibel (Presslufthammerlautstärke), der besondere Klang des Cane-Reed-Doppelrohrblatts des Chanters sowie die komplexen Verzierungsnotenfiguren (Gracenotes) machen die Pipe und damit Pipe Bands zu echten Klangexoten. Das Zusammenspiel mit anderen Musikern bildet dabei immer eine besondere musikalische Herausforderung. Andreas und Dennis wollen sich davon aber nicht abschrecken lassen und planen schon für zukünftige gemeinsame Auftritte der St. Pauli Pipes & Drums und des Landesspielleuteorchesters Hamburg. Dabei hätten beide nichts dagegen wenn Ihre Idee eines Orchesters mit Pipe Band einmal zu einem genauso bekannten Spielexoten wird, wie es der FC St. Pauli schon heute im Fußball ist.

www.stpaulipd.de

300 Zuhörer beim Galakonzert des Landesspielleute Orchesters

Hamburg. Mit großer Spielfreude und anspruchsvollem Programm begrüßten die 35 Musiker ihr Publikum im Herzen von Hamburg.
Der Miralles-Saal bot dabei den perfekten Rahmen für ein klangvolles Erlebnis rund um das Thema Film, Fernsehen und  Musical.
So wurde den Zuhörern unter dem Motto „Cinemagic“ ein buntes Programm, wie der Soundtrack aus „Robin Hood“, „Fluch der Karibik“ oder die schwungvolle Melodie von „Mary Poppins“, dargeboten.

Ein besonderer Höhepunkt war zudem die musikalische Verkörperung von der Hexe und der Heiligen, aus dem Stück „The Witch and the Saints“, bei der das gesamte Schlagwerkregister (Glockenspiel, Vibraphon, Röhrenglocken, Pauken und Marimbaphon) zum Einsatz kam.

In der Pause konnten sich die Zuhörer dann am Popcorn- und Brezel-Stand stärken, andere informierten über die Entwicklung des Landesspielleute Orchesters an diversen Fotowänden, sowie an verschiedenen Informationsständen der TPK Hamburg. Auch am Stand der Sponsoren wurde fleißig über den Trend der modernen Spielleutemusik diskutiert. So konnten sich die interessierten Besucher über die neuesten Arrangements des Musikverlags „Musica Piccola“ und über die Arbeit des Querflötenfachhändlers „Flutissimo“ ein Bild machen. 

Der anwesende Bundesfachwart Raik Wehner und die Vorsitzende des Verbandes für Turnen und Freizeit Dörte Kuhn lobten zudem in Ihren Dankesreden den Einsatz und das Engagement der TPK und jedes einzelnen Musikers. Auch Rüdiger Grambow, Präsident des Landesmusikrates Hamburg, war von der Spielfreude des Orchesters begeistert.

Natürlich durfte im zweiten Teil des Konzerts die Darbietung der beiden Stücke „Joseph“ und „Florian 112 – Bitte kommen“, für die das Orchester beim Wertungsmusizieren des Deutschen Turnfestes in Berlin 2017 mit „sehr gut“ ausgezeichnet wurde, nicht fehlen.

Mit „Aladdin“ und den lustigen Erinnerungen an Louis de Fun's „Les Gendarmes de St. Tropez“ wurde das Konzert abgerundet.

Ein gelungener Abend klang für die LSO’ler, nach zwei Zugaben, mit einer feuchtfröhlichen Aftershow-Party aus. Man darf weiterhin gespannt sein, wie sich das Orchester in den nächsten Jahren weiterentwickeln wird.

Für interessierte Musiker wäre jetzt der richtige Zeitpunkt, in das Orchester mit einzusteigen, denn frei nach dem Motto „nach dem Konzert, ist vor der Konzert“ beginnt im Februar eine neue Projektphase, mit einem Wochenendlehrgang in Kiel.

Nähere Infos und weitere Fotos vom Konzert findet man auch auf der offiziellen Facebook-Seite „Landesspielleute Orchester der TPK Hamburg“ oder unter
www.tpk-hamburg.de.


World Music Contest Kerkrade: Gold für zwei DTB-Orchester

Alle vier Jahre treffen sich die besten Orchester der Welt im niederländischen Kerkrade zu Konzert-, Marsch- und Showwettbewerben. Unter den 260 teilnehmenden Orchestern aus 32 Ländern waren auch zwei Spielgemeinschaften aus dem Deutschen Turner-Bund erfolgreich.

 

Das „sinfonische blasorchester wehdel“ startete beim Konzertwettbewerb in der 2. Division mit dem Pflichtstück „Summer Dances“ und dem Wahlstück „Aurora Dances“ von John Mackey. Unter der Leitung von Dirigent Thomas Ratzek erhielt das Orchester aus Niedersachsen für seine großartige Leistung 82,5 Punkte und damit eine Goldmedaille.

Gleich zweimal ging der Fanfarenzug Potsdam in Kerkrade an den Start. Beim Marschwettbewerb errang der Fanfarenzug in der Worldklasse mit 83,35 Punkten und beim Showwettbewerb mit 83,23 Punkten jeweils eine Goldmedaille.

www.blasorchester-wehdel.de
www.fanfarenzugpotsdam.de

Berlin klang bunt!

 

Platzkonzerte – Festzug
– Galakonzert – Wertungsmusizieren

Über 800 Turnermusiker haben in Berlin beim Deutschen Turnfest mitgewirkt. Der Festzug, bei dem alle Teilnehmer durch das Brandenburger Tor zogen, wurde durch 30 Spielmanns-, Fanfaren- und Musikzüge bereichert. Mit dem Konzertsaal der Universität der Künste gab es, passend zum hohen Niveau der gezeigten Musik-Vorträge beim Wertungsmusizieren, eine angemessene Räumlichkeit für die Musiker. Herausragend war das Galakonzert des Sinfonischen Landesblasorchesters Hessen unter der Leitung von Oliver Nickel.

Turnfestmusik: Sinfonische Facetten

Sinfonisches Landesblasorchester Hessen konzertiert in der Universität der Künste

Moderne Klänge und Filmmusik, Brassband-Sound und Klassik, die auf Swing trifft – das alles bietet das Sinfonische Landesblasorchester des Hessischen Turnverbands (LBO) am 5. Juni 2017 um 20 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin-Charlottenburg. Das Auswahlorchester feiert an diesem Abend sein 25-jähriges Bestehen im Rahmen des Deutschen Turnfestes und zeigt, was in der Sinfonischen Blasmusik alles möglich ist.
Gastdirigent Oliver Nickel hat ein Programm zusammengestellt, das nicht nur in den Musikrichtungen äußerst flexibel daherkommt – beispielsweise in Sammy Nesticos jazzigem Arrangement von Griegs „Anitras Tanz“ – sondern auch in den Besetzungen: Originale Blechbläserbesetzung („Fanfare for the common man“) trifft auf Holzbläserquintett („Rondo“ von Rogier van Otterloo), das wiederum einem voll besetzten sinfonischen
Blasorchester („Traveler“) gegenübersteht. Doch nicht nur reine Instrumentalmusik erklingt am Konzertabend. Die Sängerin Katrin Geißler wird, begleitet vom LBO, Burt Bacharachs wunderbare Ballade „Alfie“ und „Music“ von John Miles vortragen.


Eintrittskarten sind zum Preis von 5 Euro inclusive VVK und Systemgebühr unter https://turnfest.reservix.de/events erhältlich. Für Restkarten wird eine Abendkasse eingerichtet. Weitere Informationen zum LBO und seinem Jubiläum finden Sie auf der Webseite www.lbo-hessen.de.

Der Konzertsaal der Universität der Künste in Berlin-Charlottenburg liegt in der Hardenbergstraße 33 und ist vom S-Bahnhof Zoologischer Garten in 10 Minuten zu Fuß erreichbar oder mit den Buslinien M45 und 245 Haltestelle Steinplatz.




Dirigentenworkshop, Schnupperlehrgang und Werkstattkonzert

Sinfonisches Landesblasorchester des HTV lädt ein

InstrumentalistInnen und DirigentInnen aufgepasst: Am 20. Mai 2017 bietet sich die Möglichkeit, das Sinfonische Landesblasorchester (LBO) besser kennenzulernen. Beim Schnupperlehrgang „LBO zum Anfassen“ können TeilnehmerInnen aktiv im LBO während seiner Vorbereitung auf das Galakonzert zum 25-jährigen Orchesterjubiläum mitspielen und erhalten dadurch einen Einblick in die Probenarbeit eines Auswahlorchesters. DirigentInnen können dem Gastdirigenten Oliver Nickel bei seiner Probenarbeit über die Schulter schauen und sich in einer Gesprächsrunde über ihre Beobachtungen und Erfahrungen austauschen, um dadurch neue Impulse zu gewinnen.
Die Ergebnisse der gesamten dreitägigen Probenphase präsentiert das LBO einen Tag später am 21. Mai ab 14 Uhr in einem Werkstattkonzert in der TV-Halle des TV Niederbrechen  (Kreis Limburg-Weilburg), Jahnstraße 10. Der Eintritt zu dieser öffentlichen Generalprobe ist frei. Auf dem Programm stehen dabei Auszüge aus dem Programm des Jubiläumskonzerts wie unter anderem L. Bernsteins „Candide Suite“ oder „Traveler“ von D. Maslanka.
Weitere Informationen zu den beiden Workshops sowie zum LBO und seinem Jubiläum finden Sie auf der Webseite www.lbo-hessen.de.


WIR FÜLLEN DAS STADION

Text und Fotos von Holger Scheel

Am Samstag, 9. Juli 2016 war es soweit:
Nach wochenlangem Üben ging es in die Commerzbank-Arena in Frankfurt am Main zum Weltrekordversuch.

Würden genügend Musikerinnen und Musiker mitmachen?

Tatsächlich: Ab 10 Uhr morgens strömten Massen von Musikern aus allen Richtungen ins Stadion. Bei der Probe gab es in einigen Registern noch Lücken, aber abends zum Rekordversuch war das Spielfeld im Stadion gefüllt.

Diesmal nicht zum Fußball spielen, sondern Werke von Dvorak, Beethoven, Andrew Lloyd Webber und John Miles lagen auf tausenden Notenpulten. Dirigent Wolf Kerschek gab uns den Einsatz und ein satter, voluminöser Klang erfüllte das Stadionrund. Beim Schreiben dieser Zeilen bekomme ich noch mal Gänsehaut, als säße ich wieder im Stadion unter 7 548 Musikern. Es war ein überwältigendes Erlebnis, welches die Teilnehmer so schnell nicht vergessen werden.

Mit dabei waren viele Turnermusiker aus diesen Vereinen:

Foto: Iris Schmidt

TG Camberg
TV Würges
TV Dauborn
TV Niederbrechen
SG Egelsbach
SU Mühlheim
SKV Mörfelden
TV Lieblos
TSV Braunshardt
TV Hergershausen
TSV Malsfeld
TSG Steinbach
TV Münster
TGS Hausen
TSV Eschau
TV Runkel

Foto: Holger Sondergeld
Auch wir waren dabei: Jugendorchester und Blasorchester der Sport-Union Mühlheim
Foto: Commerzbank-Arena
Foto: Axel Gross
Foto: Holger Scheel