So wichtig ist die sportliche Früherziehung

Immer mehr Menschen sitzen zu viel und bewegen sich zu wenig. Diese Entwicklung ist aber nicht nur bei den Erwachsenen, die aus beruflichen Gründen in vielen Fällen einige Stunden am Tag sitzen müssen, sondern auch bei den Kindern zu beobachten. Bereits in jungen Jahren ist es aber wichtig, sich regelmäßig und viel zu bewegen. Sonst kann es später leicht zu körperlichen Problemen und Übergewicht kommen. Hier kommt die sportliche Früherziehung ins Spiel.

Was ist sportliche Früherziehung?

Die sportliche Früherziehung gibt es in vielen verschiedenen Variationen. Meist wird sie von Sportvereinen angeboten, die Kindern bereits im Vorschulalter den Sport nahebringen möchten. Das Ziel ist es, ihnen zu zeigen, dass Sport und Bewegung zu einem gesunden Leben dazugehören. Dabei sollte das Sportprogramm so vielseitig wie möglich sein, denn auch eine einseitige Belastung kann problematisch für den Körper sein. Wichtig ist es, dass Kinder lernen, dass es mehr Spaß macht, sich selbst auszupowern, als sich nur mit dem Smartphone oder der Spielekonsole zu beschäftigen.

Was bewirkt die sportliche Früherziehung?

Durch die sportliche Betätigung im Kindesalter sollen die Kleinen schon früh ein Gefühl für ihren Körper bekommen. Das betrifft unter anderem die folgenden Punkte:
•    Hand/Auge Koordination
•    Aufrechter Gang
•    Vorbeugen von Haltungsschäden durch die Stärkung des Rumpfes
•    Geschicklich- und Beweglichkeit
Experten gehen davon aus, dass die sportliche Früherziehung darüber hinaus bei der sprachlichen und geistigen Entwicklung von Kindern eine wichtige Rolle spielen kann.

Der Schulsport reicht für eine gesunde Entwicklung der Kinder nicht aus

Nach der Einschulung erhalten die Kinder zwar wöchentlichen Sportunterricht, dieser ist aber nicht ausreichend. Daneben ist es wichtig, dass sie auch an außerschulischen Sportaktivitäten teilnehmen. Doch mit der Anmeldung in einem Sportverein ist es oftmals nicht getan, wie Studien zeigen. Zwar sind aktuell mehr als 50 Prozent aller Vier- bis 17-jährigen Mitglied in einem Verein, die wenigsten von ihnen bewegen sich aber mehr als dreimal die Woche für eine Stunde so, dass sie schwitzen.
Grundsätzlich haben aber viele Kinder auch das Problem, dass sie zu viel sitzen. Das wird zum einen bedingt durch die längeren Schulzeiten, zum anderen aber natürlich auch durch das sich ständig wachsende Freizeitangebot. Vor allem Kinder, die in Städten aufwachsen, verbringen mehr Zeit vor dem PC, der Play Station oder dem Fernseher, als im Freien. In der Folge mangelt es vielen Kindern an motorischen Fähigkeiten.

Welche Aufgaben kommen den Eltern dabei zu?

Natürlich sollten auch die Eltern immer wieder sportliche Aktivitäten gemeinsam mit den Kindern ausüben oder gemeinsam Sportfeste besuchen. Die sportliche Früherziehung nimmt dabei eine unterstützende Funktion ein. Bis zum Alter von sechs Jahren besteht die sportliche Aktivität vor allem aus Hüpfen, Klettern und Rennen. Erst danach ist zielgerichteter Sport wie Fußball etc. sinnvoll. Jedes Kind sollte auf jeden Fall das Fahrradfahren und Schwimmen lernen.
Darüber hinaus sollten Eltern bei ihren Kindern auf die richtige Sportkleidung achten. Sie sollte bequem und atmungsaktiv sein. Entsprechende Sportmode bietet unter anderem vertbaudet.de an. Experten raten außerdem dazu, Kindern zum Geburtstag und zu Weihnachten Bewegungsspielzeug zu schenken. Vor allem aber haben Eltern die Pflicht, den Kindern mit gutem Beispiel voranzugehen. Deshalb sollten auch sie öfter mal den Fernseher auslassen und stattdessen Sport an der frischen Luft betreiben.