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Deutsche Kinderturn-Stiftung
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Kontakt

Deutsche Kinderturn-Stiftung
Maria Ratz
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt
Tel. 069/67801-122
E-Mail: kinderturnstiftung(@)dtb-online.de

Satzung

§ 1 Name, Rechtform, Geschäftsjahr, Sitz

(1) Die Stiftung führt den Namen „Deutsche Kinderturnstiftung“.

(2) Sie ist eine rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts.

(3) Geschäftsjahr der Stiftung ist das Kalenderjahr.

(4) Sitz der Stiftung ist Frankfurt am Main.

§ 2 Zweck der Stiftung

(1) Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(3) Zweck der Stiftung ist die Förderung der Bewegung von Kindern, insbesondere des Kinderturnens (§ 52 Abs. 2 Nr. 2 Abgabenordnung).

(4) Der Stiftungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:

1. die Beschaffung und Weiterleitung von Mitteln zur Förderung von Maßnahmen, die zum Ziele haben, das Kinderturnen als motorische Grundlagenausbildung weiterzuentwickeln und zu verbreiten;

2. die Förderung von Vorhaben, die vom Deutschen Turner-Bund e.V. und seinen angeschlossenen Untergliederungen oder anderen steuerbegünstigten oder öffentlich-rechtlichen Organisationen im Bereich des Kinderturnens und zur Bewegungsförderung verwirklicht werden sollen;

3. die Förderung von wissenschaftlichen Projekten und Forschungen zum Kinderturnen sowie Vorhaben, die der Weiterentwicklung und Verbreitung des Kinderturnens insbesondere in Deutschland dienen. Die Forschungsergebnisse werden veröffentlicht.

(5) Zur Verwirklichung des Stiftungszwecks kann die Stiftung Zweckbetriebe unterhalten, Hilfspersonen heranziehen und ihre Mittel teilweise anderen, ebenfalls gemeinnützigen oder öffentlich-rechtlichen Körperschaften zur Verfügung stellen.

(6) Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(7) Den durch die Stiftung Begünstigten steht aufgrund dieser Satzung ein Rechtsanspruch auf Leistungen der Stiftung nicht zu.

§ 3 Stiftungsvermögen

(1) Das Vermögen der Stiftung ist in seinem Bestand ungeschmälert zu erhalten. Ein Rückgriff auf die Substanz des Stiftungsvermögens ist nur mit vorheriger Zustimmung der Aufsichtsbehörde zulässig, wenn der Stifterwille anders nicht zu verwirklichen und der Bestand der Stiftung für angemessene Zeit gewährleistet sind.

(2) Zur Substanz des Stiftungsvermögens i.S. von Absatz 1 gehören nicht wiederkehrende Leistungen, es sei denn, dass der Zuwender der Leistungen etwas anderes bestimmt hat.

(3) Das Vermögen der Stiftung kann durch Zustiftungen des Stifters oder Dritter erhöht werden.

§ 4 Erträgnisse des Stiftungsvermögens

(1) Verfügbare Mittel der Stiftung dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

(2) Niemand darf durch Ausgaben, Leistungen oder Zuwendungen, die mit dem Stiftungszweck nicht zu vereinbaren sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(3) Auf Beschluss des Vorstandes kann die Stiftung freie Rücklagen bis zur Höhe des in der Abgabenordnung vorgesehenen Höchstsatzes bilden.

§ 5 Organe der Stiftung

(1) Organe der Stiftung sind

1. der Vorstand,

2. das Kuratorium.

(2) Die Mitglieder der Organe sind ehrenamtlich für die Stiftung tätig. Ihnen dürfen keine Vermögensvorteile aus Mitteln der Stiftung zugewendet werden. Sie haben keinen Anspruch auf Ersatz der ihnen entstandenen Auslagen und Aufwendungen.

§ 6 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied. Die Vorstandsmitglieder werden vom Kuratorium mit der Mehrheit seiner Mitglieder für eine Amtszeit von vier Jahren bestellt. Wiederbestellung ist zulässig. Mitglieder des Kuratoriums dürfen nicht zugleich dem Vorstand angehören. Mindestens zwei Mitglieder müssen zum Zeitpunkt ihrer Bestellung Mitglied des Präsidiums des Deutschen Turner-Bundes e. V. sein.

(2) Das Amt des Stiftungsvorstandes endet außer im Todesfall

a) durch Abberufung durch das Kuratorium,

b) nach Ablauf von vier Jahren seit der Bestellung,

c) bei Vollendung des 70. Lebensjahres und

d) durch Niederlegung, die jederzeit zulässig ist.

Erneute Bestellung ist im Falle b) auf jeweils weitere vier Jahre, im Falle c) auf jeweils ein weiteres Jahr möglich. Ein Mitglied des Stiftungsvorstandes bleibt in diesen Fällen so lange im Amt, bis ein Nachfolger bestellt ist.

(4) Das Kuratorium kann ein Vorstandsmitglied mit der Mehrheit seiner Mitglieder aus wichtigem Grund vorzeitig abberufen. Dem betroffenen Mitglied ist jedoch zuvor Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

(5) Der Vorstand wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden. Wiederwahl ist zulässig.

§ 7 Rechte und Pflichten des Vorstands

(1) Der Vorstand verwaltet die Stiftung nach Maßgabe dieser Satzung in eigener Verantwortung und vertritt die Stiftung gerichtlich und außergerichtlich. Er handelt durch den Vorsitzenden allein oder durch den stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam mit dem weiteren Vorstandsmitglied.

(2) Bei der Verwaltung des Stiftungsvermögens ist die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns zu beachten. Der Vorstand hat im Rahmen des Stiftungsgesetzes und dieser Satzung den Stiftungszweck so wirksam wie möglich zu erfüllen.

Seine Aufgabe ist insbesondere

1. die gewissenhafte und sparsame Verwaltung des Stiftungsvermögens und der sonstigen Mittel;

2. die Aufstellung des Wirtschaftsplanes;

3. die Beschlussfassung über die Verwendung der Erträgnisse des Stiftungsvermögens und der ihm nicht zuwachsenden Zuwendungen;

4. die Aufstellung der Jahresabrechnung einschließlich einer Vermögensübersicht und die Bestellung eines Rechnungsprüfers;

5. die jährliche Aufstellung eines Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks.

(3) Zur Vorbereitung seiner Beschlüsse und zur Erledigung seiner Aufgaben kann der Vorstand einen hauptberuflichen Geschäftsführer bestellen und Sachverständige heranziehen. Ein hauptamtlicher Geschäftsführer ist nur bei entsprechender Vermögensausstattung möglich.

§ 8 Geschäftsgang des Vorstandes

(1) Die Beschlüsse des Vorstands werden grundsätzlich in Sitzungen gefasst. Vorstandssitzungen finden statt, wenn das Interesse der Stiftung dies erfordert, mindestens jedoch zweimal im Kalenderjahr.

(2) Die Einladung zur Vorstandssitzung erfolgt schriftlich oder fernschriftlich unter Angabe der Tagesordnung, wobei zwischen dem Tag der Absendung der Ladung und dem Tag der Sitzung – beide nicht mitgezählt – 14 Tage liegen müssen. Auf Form und Frist zur Ladung kann durch einstimmigen Beschluss aller Vorstandsmitglieder verzichtet werden.

(3) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach ordnungsgemäßer Ladung oder Verzicht hierauf mindestens zwei seiner Mitglieder anwesend sind. Vorstandsmitglieder, die an der Teilnahme an einer Sitzung verhindert sind, können sich nicht durch ein anderes Vorstandsmitglied oder durch Dritte vertreten lassen.

(4) Beschlüsse werden, soweit nicht die Satzung eine andere Regelung vorsieht, mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, ersatzweise die des stellvertretenden Vorsitzenden.

(5) Die Beschlussfassung im schriftlichen oder fernschriftlichen Umlaufverfahren oder in Telefonkonferenzen ist zulässig, wenn alle Vorstandsmitglieder sich mit diesem Verfahren schriftlich oder fernschriftlich einverstanden erklärt haben.

(7) Über die Sitzungen des Vorstandes ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Sitzungsleiter zu unterzeichnen ist. Beschlüsse sind im Wortlaut festzuhalten. Die Vorstandsmitglieder und der Vorsitzende des Kuratoriums erhalten Abschriften der Sitzungsniederschriften.

(8) Weitere Regelungen über den Geschäftsgang des Vorstandes und diejenigen Rechtsgeschäfte, zu deren Durchführung der Vorstand der Zustimmung des Kuratoriums bedarf, kann eine vom Kuratorium zu erlassende Geschäftsordnung enthalten.

§ 9 Kuratorium

(1) Das Kuratorium besteht aus mindestens fünf Mitgliedern. Der/die Präsident/in des Deutschen Turner-Bundes e.V. und ein vom Vorstand der Deutschen Turnerjugend zu bestimmendes Mitglied des Vorstands der Deutschen Turnerjugend sind Mitglieder des Kuratoriums. Die weiteren Mitglieder werden vom Präsidium des Deutschen Turner-Bundes e.V. bestellt.

(2) Die Mitgliedschaft im Kuratorium endet außer im Todesfall

a) durch Rücktritt, der jederzeit der Stiftung gegenüber schriftlich und gegen Empfangsnachweis erklärt werden kann,

b) durch Abberufung aus wichtigem Grund durch das Präsidium des Deutschen Turner-Bundes e.V.,

c) nach Ablauf von vier Jahren seit der Bestellung.

(3) Nach dem Ausscheiden eines Kuratoriumsmitglieds bestellt das Präsidium des Deutschen Turner-Bundes e.V. auf Vorschlag des Vorstandes mit der Mehrheit seiner Mitglieder den Nachfolger. Wiederbestellung ist zulässig. Bis zur Wahl eines Nachfolgers bleibt das ausscheidende Mitglied im Fall des § 11 Abs. 2 Buchstaben c) im Amt.

(4) Das Kuratorium wählt aus seiner Mitte einen Vorsitzenden und einen stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 10 Rechte und Pflichten des Kuratoriums

(1) Das Kuratorium berät, unterstützt und überwacht den Vorstand bei seiner Tätigkeit. Seine Aufgabe ist insbesondere:

a) die Beschlussfassung über Empfehlungen für die Verwaltung des Stiftungsvermögens und die Verwendung der Stiftungsmittel;

b) die Genehmigung des Wirtschaftsplanes;

c) die Genehmigung der Jahresabrechnung einschließlich Vermögensübersicht;

d) die Entgegennahme des Berichts über die Erfüllung des Stiftungszwecks;

e) die Entlastung des Vorstandes;

f ) die Bestellung von Mitgliedern des Vorstandes.

(2) Das Kuratorium soll mindestens einmal im Jahr zu einer ordentlichen Sitzung zusammentreffen. Eine außerordentliche Sitzung ist einzuberufen, wenn mindestens drei Mitglieder oder der Vorstand dies verlangen. Die Vorstandsmitglieder und der Geschäftsführer können an den Sitzungen des Kuratoriums beratend teilnehmen. Das Kuratorium kann sich eine Geschäftsordnung geben. Für den Geschäftsgang des Kuratoriums gilt § 10 – mit Ausnahme von § 10 Absatz 1 Satz 2 – entsprechend.

§ 11 Schirmherrschaft

Das Kuratorium kann einer Person, die aufgrund ihres Ansehens und ihrer Stellung in der Gesellschaft geeignet ist, die Deutsche Kinderturnstiftung zu repräsentieren und im Sinne des Stiftungszwecks für die Deutsche Kinderturnstiftung zu wirken, die Schirmherrschaft über die Deutsche Kinderturnstiftung andienen. Das Kuratorium beschließt auf Vorschlag des Vorstandes über die Andienung der Schirmherrschaft mit einer Mehrheit von zwei Dritteln seiner Mitglieder.

§ 12 Stiftungsaufsicht

Die Stiftung unterliegt der staatlichen Aufsicht nach Maßgabe des jeweils geltenden Stiftungsrechts.

§ 13 Aufhebung der Stiftung, Zusammenlegung, Änderung der Satzung

(1) Anträge an die Aufsichtsbehörde auf Satzungsänderung, Aufhebung, Zweckänderung oder Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung sind auch ohne wesentliche Änderungen der Verhältnisse zulässig. Die Satzungsänderungen sind dem Finanzamt anzuzeigen.

(2) Für eine Entscheidung nach Abs. 1 ist im Falle der Aufhebung, Zweckänderung oder Zusammenlegung mit einer anderen Stiftung die Zustimmung aller Mitglieder des Vorstandes und von drei Vierteln der Mitglieder des Kuratoriums erforderlich; Anträge auf Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit der Stiftungsorgane.

§ 14 Anfallberechtigung

Im Fall der Aufhebung der Stiftung oder bei Wegfall des gemeinnützigen Zwecks fällt deren Vermögen an den Deutschen Turner-Bund e.V. bzw. an eine vom Stiftungsvorstand zu bestimmende gemeinnützige Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft, die es unmittelbar und ausschließlich für Zwecke nach § 2 dieser Satzung oder für andere gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

 

(Stand: 13.06.2007)