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RSG: Neue Herausforderungen für 2018

Datum: 24.01.18

RSG-Teamchefin Isabell Sawade schaut in ihrem Saisonausblick auf die wichtigsten Herausforderungen für die Gruppe und die Einzel-Gymnastinnen. Zudem erläutert sie die Schwierigkeiten, mit denen vor allem die Deutsche Gruppe 2017 zu kämpfen hatte.

Saisonausblick 2018

von Isabell Sawade
Für die Gymnastinnen war der Start in den neuen Olympiazyklus holprig. Die Stammbesetzung der Nationalmannschaft Gruppe um die neue Kapitänin Natalie Hermann (Bremen 1860) musste im Jahresverlauf aufgrund mehrerer Verletzung immer wieder ausgetauscht werden.
Fester Bestandteil des jungen Teams waren neben Natalie durchgängig Sina Tkalteschewitsch (TSG Neu-Isenburg) und Daniela Huber (RSG Saar/TV Rehlingen). Die weiteren Gymnastinnen, die bei den Wettkämpfen im Jahresverlauf eingesetzt wurden, sind Karin Smirnov (ATV Frankonia), Alexandra Tikhonovich (Berliner TSC), Anni Qu (TV Eschborn) und die Rückkehrerin Julia Stavickaja (Bremen 1860).

Die Gymnastinnen haben sich zu Jahresbeginn gut entwickelt, allerdings wurde die Gruppe durch die bereits erwähnten Verletzungen immer wieder in ihrer Entwicklung gehemmt.

Vor dem Internationalen Deutschen Turnfest Berlin 2017 kam es dann zu einer weiteren Verletzung von Karin Smirnov, weshalb für den World Challenge Cup in Berlin zwei neue Gymnastinnen eingearbeitet werden mussten. Zum einen konnte mit Julia Stavickaja ein Mitglied der Gruppe von Rio 2016 reaktiviert werden, zum anderen zog mit Anni Qu eine weitere Gymnastin nach Schmiden. Beide Gymnastinnen kamen beim World Challenge Cup in Berlin nach vierwöchiger Vorbereitung zum Einsatz. Leider zog sich Anni Qu im weiteren Verlauf der WM-Vorbereitung ebenfalls eine Verletzung zu und fiel somit für die WM aus. Die Gruppe ging daher nur mit fünf Gymnastinnen in die Unmittelbare Wettkampfvorbereitung (UWV) und auch bei der WM an den Start. Sie erreichte nach den beiden Übungen Platz 14 im Mehrkampf.

In 2018 wird die Gruppe mit zwei neuen Choreographien starten. Nach dem durchwachsenen Jahr 2017 haben wir uns hierfür die erfolgreiche Trainerin und Choreographin Neshka Robeva aus Bulgarien zu Hilfe geholt.

 

Am Osterwochenende gibt es den ersten Härtetest für die neuen Übungen. In Sofia, wo im September auch die Weltmeisterschaften stattfinden, wird der erste Weltcup der Saison ausgetragen. Anfang Juni messen wir uns in Guadalajara (ESP) bei der EM mit der europäischen Konkurrenz und hoffen, uns für die European Games 2019 in Minsk zu qualifizieren.

Der Höhepunkt im zweiten Halbjahr ist zweifelsohne die WM in Sofia. Davor bestreiten wir die zwei wichtigen World Challenge Cups in Minsk und Kazan.

Für Lea Tkaltschewitsch und Noemi Peschel, die 2017 die deutschen Farben in den Einzelwettbewerben vertreten durften, war es das erste Jahr im Seniorenbereich. Hier galt es vor allem Wettkampferfahrung zu sammeln. Höhepunkt waren sicherlich die Weltmeisterschaften in Pesaro, bei denen Lea den 39. und Noemi den 68. Platz belegte.

Welche Einzelgymnastinnen den DTB bei den großen Wettkämpfen in 2018 vertreten werden, wird Anfang März in einer kaderinternen Qualifikation entschieden. Neben der Wordcup- und World Challenge-Cup-Serie gelten die Deutschen Meisterschaften vom 04. bis 06. Mai und die WM, Mitte September in Sofia, als Highlights des Jahres.

Junioren
Die aus der Qualifikation siegreich hervorgegangene Gruppe des Bremer Bundesstützpunktes konnte sich im Vorfeld bei mehreren internationalen Turnieren stabil präsentieren und vorderste Plätze belegen. Bei der EM konnte diese Gruppe einen soliden zwölften Platz erturnen.

Dieses Jahr steht die JEM für Einzelgymnastinnen auf dem Programm. Davor jedoch, schon Mitte Februar, wird in Moskau die Qualifikation für die 3. Olympischen Jugendspiele ausgetragen. Hierfür sind ausschließlich Gymnastinnen des Jahrgangs 2003 startberechtigt. Emeli Erbes (TSV Schmiden) und Lilly Rotärmel (1. VfL Fortuna Marzahn) haben sich die zwei Startplätze erturnt und kämpfen nun in der russischen Hauptstadt um das Ticket nach Buenos Aires (ARG).