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Susen Lösch vor OL-WM im Interview

Datum: 29.06.17

Die Orientierungsläufer werden vom 30. Juni bis zum 8. Juli bei den Weltmeisterschaften in Tartu (Estland) an den Start gehen. Zum deutschen Aufgebot gehört auch Susen Lösch vom USV Jena, die bereits im vergangen Jahr Teil des WM-Kaders war. Im Interview erzählt die 23-Jährige, was das Besondere an ihrer Sportart ist und gibt einen Ausblick auf die bevorstehende WM.

Susen Lösch, Sie betreiben eine eher ungewöhnliche Sportart.

Susen Lösch: Ja das stimmt. Wenn ich danach gefragt werde, was wir beim Orientierungslauf machen, sage ich immer, dass wir mit einer speziellen Karte durch den Wald oder die Stadt laufen. Dort versuchen wir, bestimmte Punkte in der richtigen Reihenfolge zu finden und in möglichst kurzer Zeit das Ziel zu erreichen.

Wie sind Sie zu dem Sport gekommen?

Susen Lösch: Meine Eltern sind auch Orientierungsläufer und so habe ich schon sehr früh meine ersten Rennen absolviert.

Was begeistert Sie am Orientierungslauf?

Susen Lösch: Das Besondere am Orientierungslauf ist, dass man immer wieder an neue Orte kommt. Man ist draußen in der Natur zusammen mit der Familie oder Freunden. Ein einfaches Rennen wäre mir außerdem viel zu langweilig. Man muss auf der Strecke auch die Denkaufgabe lösen und die ist jedes Mal anders. Das macht den Orientierungslauf so spannend.

Sie haben bereits einige internationale Turniere absolviert. Was können Sie aus den vergangenen Jahren für die Weltmeisterschaften mitnehmen?

Susen Lösch: Die WM ist für uns Orientierungsläufer das wichtigste Event des Jahres, dadurch ist man im Vorfeld schon etwas angespannt. Durch die letzten Turniere habe ich gelernt, dass man sich nicht von der ganzen Aufregung ablenken lassen darf. Bei nationalen Läufen ist man meistens alleine im Wald. Bei der WM begegnen einem auch mal ein Kameramann und vor allem beim Sprint stehen viele Zuschauer an der Strecke und feuern uns an. Wenn man das schon einmal erlebt hat, bringt es einen nicht so schnell aus dem Konzept. Dadurch macht man weniger Fehler.

Was sind Ihre Ziele für die WM?

Susen Lösch: Als Mannschaft wollen wir natürlich eine gute Teamleistung hinlegen. Wir Frauen haben zurzeit zwei Startplätze und wollen auf jeden Fall versuchen, diese zu halten, wenn möglich sogar einen dritten Startplatz für nächstes Jahr zu sichern. Ziel der Herren ist es, wieder zwei Startplätze zu bekommen.

Wie sehen die letzten Tage bis zur WM aus?

Susen Lösch: Ich werde noch ein paar Trainingseinheiten absolvieren. Allerdings etwas ruhiger, damit ich dann für die Wettkämpfe fit und gut vorbereitet bin.
Weitere Informationen sind auf der Website der Orientierungslauf-WM verfügbar.