Indiaca Weltmeisterschaft 2013

Erster Sichtungslehrgang Männer 40+ für die Indiaca-WM 2013

Nachdem vor ein paar Wochen bereits ein Kadertraining der Mixed 40+ Mannschaft in Pfaffenhofen statt gefunden hat, waren nun die Männer 40+ dran. Bundestrainer Frank Stolle (ISC Reichertshausen) und Co-Trainer Peter Schuchmann (TV Oberramstadt), die beide 2008 in Luxemburg ungeschlagen Indiaca-Weltmeister als Spieler wurden, hatten 25 Kandidaten eingeladen um die besten zehn auszusuchen. Einige alte Hasen vom damaligen WM-Team, dazu jüngere hungrige Spieler aus ganz Deutschland.

Auch wenn von den 25 Auserwählten sechs verletzungsbedingt oder aufgrund von beruflichen Terminen absagen mussten, war es kein leichtes Unterfangen am Samstag und Sonntag in der Manchinger Turnhalle die Spreu vom Weizen zu trennen. Angefangen mit ein paar Koordinations-Übungen, gefolgt von schweißtreibenden Trainingseinheiten zur Technik, Schnelligkeit und Sprungkraft wurde vor allem Wert auf das Spiel gelegt, um die Kandidaten je nach ihrer Eignung auf die fünf doppelt zu besetzenden Positionen festzulegen.

Die Teilnehmer beim Sichtungslehrgang am Samstag der Männer 40+ für die Indiaca-Weltmeisterschaft 2013 in Bietigheim-Bissingen.
(links: Bundestrainer Frank Stolle - ISC Reichertshausen, rechts: Co-Trainer Peter Schuchmann)

Ein paar der Plätze wie Steller und Mittelblocker waren schnell vergeben, während sich auf den Angreifer-Positionen noch bis zu acht Spieler Hoffnung machen können auf eines von vier Tickets. Darunter auch Michael Düren vom ISC Reichertshausen, ebenfalls amtierender Weltmeister von 2008, damals allerdings noch im Mixed-Team. Weitere bayerische Spieler kommen aus Amperland, Bindlach und Gefrees.

Die Teilnehmer beim Sichtungslehrgang am Sonntag

Das nächste Kadertraining findet dann in Oberhausen statt, zeitgleich zum traditionellen Nikolausturnier. Frank Stolle und Peter Schuchmann wollen dann die noch fehlenden sechs Männer im Turnier und beim anschließenden Training sichten und sich Ende 2012 auf die zehn Spieler festlegen, die den Weltmeistertitel nächstes Jahr Ende Juli Bietigheim/Stuttgart verteidigen sollen.

Bericht, Fotos: Frank Stolle