Ski-Orientierungslauf im Erzgebirge

Datum: 17.02.16

Mit dem zweiten Weltcup in diesem Winter und der parallel stattfindenden Senioren-Weltmeisterschaften (21.-27.Januar 2016) in Oberwiesenthal und Klingenthal wurde in Deutschland das bisher größte Event im Ski-Orientierungslauf ausgetragen.

Deutsches Team über Langstrecken- (li.) und Mittelstreckendistanz /Foto ski-orienteering.de

Mit 95 Startern beim Weltcup und 263 Teilnehmern bei der Senioren-WM waren die beiden Veranstaltungen für Wettkampfleiter Diethard Kunschisch und Bernd Kohlschmidt ein voller Erfolg. In einem möglichst verwirrenden Gebilde müssen die Teilnehmer so schnell wie möglich ihren Weg von einem Posten zum nächsten finden. Sie erhalten dafür 15 Sekunden vor dem Start nur eine Karte als Hilfsmittel.

Deutschland in Startposition über Mittelstreckendistanz/ Foto ski-orienteering.de Bei dem Weltcup führten die Schweden im Einzel der Damen und Herren, sowie im Mixed das Feld an. Das deutsche Team war mit vielen Lokalmatadoren aus Sachsen und mit der jüngsten Weltcup-Debütantin, der 15-jährigen Pia Buchholz (MTK Bad Harzburg), relativ breit aufgestellt. Die besten deutschen Einzelergebnisse holte Anne Röhnert (Post SV Dresden) als 26. über die Langstrecke bei den Damen. Bei den Herren kam Florian Bergmann (SV TU Ilmenau) sowohl über die Mitteldistanz als auch im Sprint als mit Platz 37 ins Ziel. Zudem konnten sich alle deutschen Damen der Einzelrennen wichtige Weltcuppunkte sichern.

Bei der Senioren-WM konnte das deutsche Team mit drei Goldmedaillen glänzen. Anke von Gaza (OLV Uslar) siegte über die Lang- und Mitteldistanz (AK 45) und Anne Heinemann (SV Robotron) erkämpfte über die Mitteldistanz in der Alterstklasse 40 das dritte Gold für Deutschland. Im Teamwettbewerb holte sich die deutsche Mannschaft mit einem 5. Platz, das bisher beste deutsche Ergebnis im Ski- Orientierungslauf der Damen ein.

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