EnBW Turn-WM™ steht für Innovation und sportlichen Erfolg

Wir sehen uns wieder in London 2009
09.09.2007 -  „Keine Frage: Wir haben 2002 die richtige Entscheidung getroffen. Stuttgart wurde seiner Bewerbung absolut gerecht“, bestätigt Prof. Bruno Grandi, Präsident des Weltturnverbandes (FIG), bei einer abschließenden Pressekonferenz in Stuttgart. Rund 80.000 Zuschauer haben die Turn-Weltmeisterschaften in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle verfolgt.

Die 40. Turn-Weltmeisterschaften in Stuttgart 2007 stünden für Innovation und Fortschritt, so Grandi weiter. Mit den Weltmeisterschaften im Mutterland des Turnens konnten Akzente für die künftige Entwicklung dieser Sportart in Deutschland gesetzt werden.

Kampagne Kinderturnen
Im Oktober 2006 startete der Deutsche Turner-Bund die Kampagne Kinderturnen, die im Vorfeld der EnBW Turn-WM™ bundesweit Inhalte, Bedeutung und Möglichkeiten des Kinderturnens für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung von Kindern herausstellte. „Für die Jahre 2007 und 2008 haben wir uns zum Ziel gesetzt, möglichst alle Schulen, Kindergärten und Vereine in der Bundesrepublik mit dieser Kampagne anzusprechen und sie mit den Zielen und Inhalten vertraut zu machen“, gibt DTB-Präsident Rainer Brechtken das Ziel der Kampagne vor.

Kinderturn-Park
Überdies drehte sich beim Kinderturn-Park während den Weltmeisterschaften alles um Kinder und Jugendliche. Hier wurde den rund 30.000 kleinen Sportlern ein attraktives Programm rund um Fitness, Gesundheit und Bewegung für die ganze Familie geboten. Neben dem Kinderturn-Test gab es Mitmach-Angebote wie zum Beispiel Kletter- und Geräteparcours oder Hüpfburgen sowie die Aktion kopfüber im Handstand zu laufen. Die gesamte Fläche zwischen Schleyer-Halle und dem SpOrt Stuttgart war eine riesige Turn-Arena.

„Uns geht es aber nicht nur um die Entwicklung neuer Spitzensportkonzepte.
Vor allem Eltern und Kinder sollen mit unserer Kampagne Kinderturnen angesprochen und für ein Leben mit mehr Bewegung gewonnen werden“, erläutert Rainer Brechtken, Präsident des Deutschen Turner-Bundes (DTB) und Vorsitzender des Organisationskomitees, die Konzeption.

Medal Plaza und GYMWELT
Neu war bei dieser WM die Siegerehrung der weltbesten Turnerinnen und Turner in der Innenstadt. Hierzu wurde erstmals in der Geschichte der Turn-WM auf dem Stuttgarter Schlossplatz eine Medal Plaza eingerichtet. Zudem gab es in der Stadt die GYMWELT mit einem bunten Programm aus Tanz, Akrobatik und Gymnastik auf der Showbühne sowie zahlreiche Infostände. Rund 1,5 Millionen Menschen wurden mitten in der Stadt mit Turnen und Gymnastik konfrontiert und haben die Spitzenturner gefeiert. "Die Medal Plaza hat gezeigt, dass es gut ist, neue Wege zu gehen und in anderer Art und Weise mit den Zuschauern in Kontakt zu kommen, um Turnen zu promoten", bilanzierte Grandi.

Sportlicher Erfolg
„Die EnBW Turn-WM™ Stuttgart 2007 war sportlich und auch medial ein sensationeller Erfolg. Spannende Wettkämpfe um Medaillen und Olympiaqualifikationen, begeisterte Zuschauer sowie auch eine hervorragende Atmosphäre bei Sportlern, Betreuern und Funktionären haben einmal mehr den guten Ruf der Europäischen Sporthauptstadt Stuttgart in die Weltöffentlichkeit getragen“, sagten die beiden Vorsitzenden des WM-Kuratoriums Ministerpräsident Günther H. Oettinger und der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Stuttgart Dr. Wolfgang Schuster am Sonntag zum Abschluss der EnBW Turn-WM™ in Stuttgart.

"Mein Dank gilt dem fantastischen Publikum und den Leistungen der Spitzenturner aus der ganzen Welt. Natürlich auch allen Sponsoren. Ich weiß, dass ohne den Titelsponsor EnBW und den anderen Unterstützern die WM nicht möglich gewesen wäre", so DTB-Präsident Rainer Brechtken.

Turn-Team Deutschland begeisterte Zuschauer
Das Turn-Team der deutschen Männer um Publikumsliebling Fabian Hambüchen habe mit seiner hervorragenden Platzierung und dem Gewinn der Bronzemedaille das Publikum in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle und auf der Medal Plaza auf dem Stuttgarter Schlossplatz begeistert, betonte der Ministerpräsident. „Der in der Bundesliga für den KTV Straubenhardt turnende Fabian Hambüchen hat mit seinen überragenden Leistungen in der Mannschaft und bei den Einzelwettkämpfen eindrucksvoll gezeigt, dass sich die deutschen Turner auf Augenhöhe mit der Weltelite befinden. Die 16-jährige Marie-Sophie Hindermann aus Tübingen hat mit ihren phantastischen Leistungen großen Anteil an der Mannschaftsqualifikation der deutschen Frauen für die nächsten Olympischen Sommerspiele in Peking 2008“, hoben Ministerpräsident Oettinger und Oberbürgermeister Schuster hervor.

International Gym Symposium
Darüber hinaus setzte das „International Gym Symposium“ im NeckarPark Maßstäbe in der Turnszene. Das viertägige Symposium während der EnBW Turn-WM™ war die Plattform, das Know-how rund ums Turnen zu bündeln und gemeinsam mit Experten fortzuentwickeln. In Zusammenarbeit mit der FIG und den Mitgliedsverbänden wurden den 400 Teilnehmern - davon über 150 Internationale - interessante Referate und Workshops zu den drei Themenbereichen „Technik-Methodik“, „Wissenschaft“ und „Ökonomie“ angeboten. „Alles in allem ein rundes Innovationsprogramm“, fasst der Präsident der FIG Prof. Bruno Grandi zusammen.