PK – „Migrantinnen in den Sport“

Datum: 25.09.09

Am 24.09.2009 mit Integrationsbotschafterin Anna Dogonadze Mehr Migrantinnen in den Sport – das wollen der Deutsche Olympische Sportbund, der Deutsche Turner-Bund und die Stadt Hanau mit dem Projekt „Migrantinnen in den Sport“ erreichen. Bei einer Pressekonferenz am 24.09.2009 in Hanau wurde das Projekt vorgestellt.

Der Oberbürgermeister der Stadt Hanau, Claus Kaminsky, DOSB-Vize-Präsidentin Ilse Ridder-Melchers, DTB-Vizepräsidentin Inge Voltmann-Hummes sowie der Sozialdezernent der Stadt Hanau, Axel Weiss-Thiel u. a. berichteten über den aktuellen Stand des Netzwerkprojektes sowie die entsprechenden Entwicklungen. Dabei war auch Trampolin-Olympiasiegerin Anna Dogonadze, Integrationsbotschafterin des DOSB.

Durch speziell auf die Bedürfnisse der Migrantinnen zugeschnittene Sportangebote mit einem Zusatzangebot wie Selbstverteidigung oder Informationen zum Gesundheitssystem sollen mehr Frauen mit Migrationshintergrund zum Sport gebracht werden.

In Hanau wird nächste Woche die praktische Umsetzung des Projektes beginnen. Verschiedene Kurse mit dem Thema „Bewegung und Gesundheit“ werden angeboten. Es beteiligen sich drei Vereine am Projekt. Dies sind die TG Hanau 1837, der TSV 1860 Hanau sowie der TV Kesselstadt 1860. Außerdem führt die Sport- und Kulturgemeinschaft 1886 Sprendlingen in Dreieich das Projekt in Kooperation mit dem DTB durch.