Praxisbeispiel: TV Klein-Winternheim baut Turn-Mehrzweckhalle

Der TV Klein-Winternheim (Rheinhessen), ein ländlicher Verein in unmittelbarer Nähe zu Mainz mit gut 1000 Mitgliedern, baut als erster Verein eine Turn-Mehrzweckhalle nach dem vom Deutschen Turner-Bund entwickelten Raumkonzept „Zukunftsmodell Turn-Mehrzweckhalle“. Am 7. April 2005 fand der offizielle Spatenstich u.a. im Beisein des rheinland-pfälzischen Staatsministers Karl-Peter Bruch, des RhTB-Präsidenten Wolf-Dieter Zeiss und Bürgermeisterin Ute Granold, MdB in Klein-Winternheim statt. „Der Verein hat sich seit geraumer Zeit Gedanken gemacht, wie wir den Bewegungsbedürfnissen unserer Klein-Kindergruppen, den Gesundheitssport-Gruppen und Älteren Rechnung tragen können, “berichtete der Vorsitzende Jürgen Fleischmann, “und da kamen uns die beim DTB entwickelten Vorstellungen zu kleineren Räumen gerade recht.“

Unter Federführung von DTB-Ehrenpräsident Prof. Dr. Jürgen Dieckert wurden Planungen mit allen Beteiligten abgestimmt und da das Raumkonzept inzwischen auch Bestandteil der überarbeiteten DIN-Norm 18032 ist, stand einer Förderung mit öffentlichen Mitteln nichts im Weg.

Der rheinland-pfälzische Minister des Innern und für Sport, damals noch Walter Zuber, sagte seine Förderung als Modellmassnahme für Rheinland-Pfalz zu und sein Nachfolger Karl-Peter Bruch übergab den Zuwendungsbescheid der Landesregierung in Höhe von 170.000 Euro.

Der Turnhallen-Bau des TV Klein-Winterheim ist insbesondere deshalb modellhaft, weil er nicht ein vorgegebenes 1:1-Modell nachbaut, sondern das Raumkonzept und die Bauweise gemäß seinen spezifischen Anforderungen vor Ort anwendet.

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